Herzlich Willkommen! | Das Portal unserer Kirche.

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Hand anlegen | Klinke des Portals zur Salvator-Kirche

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Feierlaune | Die Gemeinde feiert mit bunten Darbietungen und reichem Buffet den 50. Geburtstag unseres Pfarrers.

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Projektarbeit | Unsere Gemeinde begleitete den Weltjugendtag 2005 mit verschiedenen Projekten.

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Durchblick | Bleiglasfenster unserer Kirche.

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Willkommen | Der Vorplatz unserer Salvator-Kirche.

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Zeit zum Spielen | Auch unseren Kleinsten bieten wir Platz zum Spielen.

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Im Grünen | Unsere Grünanlagen laden zum Verweilen ein.

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Krankenbesuchsdienst St. Elisabethhaus

Liebe Gemeinde,

der "Besuchsdienst St. Elisabethhaus" ist die kleinste der drei Gruppen, die sich heute vorstellen - wir sind nur noch zu zweit – zu Beginn im Jahre 1989/90 waren wir 6 oder 8 Frauen. Damals gab es noch das Christophorus-Kinderkrankenhaus mit einer Behindertenstation, der Station 6.
Auf Initiative unseres damaligen Pfarrers Klaus Kliesch tasteten wir uns an diese, wie wir zunächst dachten, schwierige Aufgabe, heran. Wir entschlossen uns, 1x in der Woche eine Stunde mit einem behinderten Kind spazieren zu gehen. Und wir merkten bald, dass wir unsere Ängste vor dem Umgang mit diesen behinderten Kindern verloren. Wir lernten die Kinder besser kennen und diese uns. Wir spürten, dass auch wir etwas mitnahmen, und betrachten unseren wöchentlichen Spaziergang inzwischen als eine positive Erfahrung und auch als Bereicherung in unserem Leben.
Mit Schließung des Christophorus-Krankenhauses im Jahre 1995 wurde unsere Tätigkeit für einige Zeit unterbrochen. Das Kinderkrankenhaus wurde ins St. Joseph-Krankenhaus integriert.
Der neue Träger, die Caritas-Krankenhilfe, übernahm jedoch die Behindertenstation. Der Versuch, unsere Spaziergänge mit Bewohnern fortzusetzen, bzw. wieder aufzunehmen, scheiterte zunächst an unterschiedlichen Auffassungen von Erwartung und Leistenkönnen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Schwesternwohnheimes wurde dann im Sommer 1999 das Modellprojekt des Landes Berlin „Caritas-Wohnheim für Schwerstmehrfachbehinderte“, der Neubau „St. Elisabeth-Haus Lichtenrade“ eröffnet.
Dieses Haus ist speziell auf die Bedürfnisse der schwerstmehrfach- behinderten Bewohner zugeschnitten. Es können bis zu 48 Bewohner untergebracht werden. Alle Bewohner haben ein Einzelzimmer. Je acht Bewohner leben in einer der sechs Wohngruppen.
Die Verbindung einer Pflegeeinrichtung mit pädagogischen und therapeutischen Förderangeboten ist einzigartig. Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen können dort so leben, dass ihre Würde und Individualität geschützt sind.

Mit unserem Pfr. Lau starteten wir noch im selben Jahr einen neuen Versuch. Dieser gelang und so gehen wir nun wieder jeden Donnerstag eine Stunde mit zwei Bewohnern spazieren.

Ja, und nun hoffe ich natürlich, dass nach meinen Ausführungen vielleicht einige Gemeindemitglieder neu den Mut fassen, sich uns anzuschließen. Wir haben am letzten Donnerstag bei der Leitung des St. Elisabethhauses nachgefragt.
Der Bedarf ist durchaus gegeben und man würde sich freuen, wenn die Zahl der „Spaziergänger“ wachsen könnte.
Vielleicht kann sich jemand mit dem Gedanken anfreunden. Sprechen Sie uns an, oder fragen Sie direkt bei der Leitung des Hauses nach.

Für den Besuchsdienst:

Renate Mahlow