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Förder-Aktion: Gemeinde Sind wir!!!

Einzugsermächtigung zur Unterstützung des Fördervereins

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Mai 2004:

Eine christliche Gemeinde kann keine Mitarbeiter/innen entlassen, nur weil Geld fehlt!

Hier eine Lösung:

Beim Friedensgebet am 1. Dienstag im Februar hörten wir, dass Jahrmillionen nach der Schöpfung die Menschen endlich ihren Auftrag begriffen und nun wirklich Ebenbilder Gottes wurden: Sie leben, indem sie füreinander da sind, und das Fundament allen Handelns ist die Liebe.
Ich denke, heute ist genau diese Zeit. So wie die Menschen einst auf die ersten christlichen Gemeinden aufmerksam wurden „Seht, wie sie sich lieben!“, genau so werden wir gegen die Diktatur der Wirtschaft ein Zeichen setzen: In der Kirche, gerade auch in der Kirche als Arbeitgeber, verliert niemand wegen fehlenden Geldes seinen Arbeitsplatz. Die Gemeinschaft trägt den Einzelnen / die Einzelne.

"Wo ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit."
(Paulus in 1 Kor 12,26a)

"Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."
(Jesus in Mt 25,40b)

Allein an unserm Tun werden wir gemessen. Gottes Maß ist unsere Liebe zueinander. Wir sollen Licht sein und wirken, dass die Menschen Gott preisen. Ich bin überzeugt, es ist möglich, in unserer Gemeinde die fehlenden ca. 900 € pro Monat zusammenzubringen, wenn z.B. 300 Mitglieder unserer Gemeinde sich verpflichten, monatlich 30 € auf das Konto eines Hilfsvereins gegen den Abbau von Arbeitsplätzen in unserer Gemeinde einzuzahlen. Weniger oder mehr ist natürlich möglich, je nach den eigenen Kräften, die uns ja letztlich durch Gott geschenkt sind.
Ich mache mit – wer folgt?

Mit sehr zuversichtlichen Grüßen
Hannelore Wein

Informationen zur künftigen Finanzierung gemeindekirchlicher Aufgaben in Salvator

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April 2004:

Liebe Gemeinde,

zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, wissen wir, das sogenannte technische Personal (2 Reinigungskräfte, 2 Küster und Hausmeister und 2 Sekretärinnen), sowie auch die beiden Kirchenmusikerinnen noch nicht endgültig, wie die Personalfrage in unserer Gemeinde gelöst werden kann.
Eines wissen wir jedoch schon heute, dass wir in Ihnen Verbündete gefunden haben, die zu uns stehen, auf die wir uns verlassen können und die uns ihre Wertschätzung entgegen bringen. – Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!
Es ist nicht selbstverständlich, dass soviele Ehrenamtliche im Kirchenvorstand und im Pfarrgemeinderat große Teile ihrer Freizeit damit verbringen, nach Möglichkeiten zu suchen und Lösungen zu entwickeln, unsere Arbeitsplätze weitgehend zu erhalten.
Es ist auch nicht selbstverständlich, dass es außerdem noch Mitglieder unserer Gemeinde gibt, die dazu bereit sind, sich durch Einzugsermächtigungen, Daueraufträge und Spenden an der Finanzierung der verbleibenden Arbeitsplätze zu beteiligen.
Und nicht zuletzt ist es für uns auch von großer Bedeutung, dass es zahlreiche Menschen um uns herum gibt, die einfach Anteil an unserem Schicksal nehmen, uns Mut zusprechen und uns im Gebet begleiten.
Wir haben wirklich in den letzten Monaten erfahren: GEMEINDE SIND WIR ; und dies wird uns immer im Gedächtnis bleiben !

Noch einmal herzlichen Dank !

Ellen Bienert, Lydia Bytomski, Ehepaar Schütze, Jan Wieczorek, Konstanze Kröger, Sonja Schek, Christine Dlugosch


März 2004:

Liebes Gemeindemitglied,

die besorgniserregende Finanzlage des Erzbistums Berlin und der allgemeine Rückgang des Kirchensteueraufkommens treffen jede katholische Kirchengemeinde unserer Stadt. Auch unsere Gemeinde sieht sich Mittelkürzungen ausgesetzt, die das Gemeindeleben im Kern be­ drohen. Zur Aufrechterhaltung unseres Gemeindelebens - insbesondere der Kirchenmusik und der unverzichtbaren technischen Dienste für Salvator-Kirche und Märtyrer-Kirche - be­nötigen wir dringend eine private Finanzierungssäule. Der Kirchenvorstand hat deshalb die Aktion GEMEINDE SIND WIR ins Leben gerufen, zu deren Unterstützung wir hiermit auf­ rufen.

Warum müssen wir handeln?

  • Das Erzbistum Berlin steckt - ähnlich wie das Land Berlin - in einer Schuldenfalle, aus der es sich - wenn überhaupt - nur sehr langfristig wird befreien können. Wesent­ liche Teile des Kirchensteueraufkommens werden auf Jahre für den Schuldendienst gebunden sein (vgl. zu Einzelheiten der Finanzlage die April-Ausgabe der Pfarrnach­ richten). Im Gegenzug werden die jährlichen Zuweisungen, die die Gemeinden zur Erfüllung ihrer Aufgaben erhalten, drastisch gekürzt. So hat unsere Gemeinde im Be­ reich des sog. technischen Personals - d.h. insbesondere für Kirchenmusik, Küsterd ienste und das Pfarrbüro - im Jahr 2004 53 % (!) weniger Mittel zur Verfügung als im Jahr 2003
     
  • Die diesjährige Mittelkürzung beinhaltet allerdings noch nicht die Auswirkungen der Steuerreform (Absenkung der Einkommensteuersätze bis zu einer Spitze von 45 %) und deren nächster Stufe zum 01.01.2005 (weitere Absenkung der Einkommensteuer­ sätze bis zu einer Spitze von 42 %). Durch diese Steueränderungen und die Alterung der Bevölkerung wird das Kirchensteueraufkommen weiter sinken. Seriöse Schätzun­ gen gehen davon aus, dass den deutschen Bistümern in fünf Jahren nochmals 25 % weniger Kirchensteueraufkommen zur Verfügung steht als heute. Für unsere Gemein­ de zeichnen sich damit weitere Mittelkürzungen ab.
     
  • Vor diesem Hintergrund ist ein Handlungsbedarf unabweisbar. Wir müssen eine pri­ vate Finanzierungssäule aufbauen, die den Kern unseres Gemeindelebens trotz erheb­ licher Mittelkürzungen sichert. Ansonsten droht sich ein Szenario zu verwirklichen, in dem zwei Gottesdienststandorte kaum noch zu halten sind und die Orgel nur noch sel­ ten erklingt.
     

Was wurde bereits getan?

  • Der Pfarrer und der gesamte Kirchenvorstand haben bereits ein Sparkonzept entwickelt, dass die diesjährige Mittelkürzung um ca. 53 % umsetzt. Damit wird die bishe­ rige Zahl von 5,3 Vollzeitstellen in der Gemeinde praktisch halbiert. Auch dieses - teilweise mit großen Härten für die Betroffenen verbundene - Sparkonzept setzt indes voraus, dass die Gemeinde künftig Jahr für Jahr 20.000 EUR durch private Beiträge aufbringt. Die Erhaltung des Gemeindelebens muss also mindestens 200 Gemeinde­mitgliedern einen jährlichen privaten Beitrag von 100 EUR wert sein.
     
  • Um die privaten Beiträge der Gemeindemitglieder steuerlich abzugsfähig zu machen und ihre Heranziehung für den Schuldendienst des Erzbistums zu verhindern, sollen diese an einen gemeinnützigen Förderverein fließen. Mitglieder des Kirchenvorstands haben deshalb am 02.03.2004 den Verein "Aktion GEMEINDE SIND WIR - Förder­ verein Salvator e.V." errichtet. Die Gemeinnützigkeit dieses Fördervereins ist bereits mit dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften abgestimmt. Die Gründung des neuen Fördervereins wurde einstimmig vom gesamten Kirchenvorstand befürwortet. Die beiden Vereinsvorsitzenden - Konrad Moser und Eberhard Brendel - repräsentie­ ren jeweils einen Gottesdienststandort und sollen dafür sorgen, dass die Mittel des Vereins angemessen für beide Gottesdienststandorte eingesetzt werden.
     
  • Der neue Förderverein steht nicht im Gegensatz zu den beiden bestehenden Bauför­ dervereinen. Er soll diese ergänzen. Außer zu baulichen Investitionen wollen wir künftig auch für die Kirchenmusik und unverzichtbare technische Dienste private Mit­ tel einsetzen können.

Was ist zu tun?

  • Mit dem neuen Förderverein steht ein "Topf" zur Verfügung, in den - steuerbegüns­ tigt und zugriffsfest - private Beiträge zur Sicherung unseres Gemeindelebens geleis­ tet werden können. Soll unser Gemeindeleben eine wirtschaftliche Zukunft haben, muss dieser Topf nun Jahr für Jahr gefüllt werden. Natürlich ist dem Förderverein je­ de Einmalspende willkommen. Auf solche "außerordentlichen Erträge" lässt sich je­ doch nicht nachhaltig bauen. Wir brauchen statt dessen private Beiträge, welche die Gemeindemitglieder Jahr für Jahr leisten. Der Kirchenvorstand bittet daher jedes Ge meindemitglied, in substantieller Höhe (z.B. je nach Möglichkeit jährlich EUR 50, EUR 100 oder EUR 200) Beiträge an den Förderverein zu leisten.
     
  • Eine Mitgliedschaft im Förderverein ist dazu nicht erforderlich (und auch wegen des mit steigender Mitgliederzahl zugleich steigenden Verwaltungsaufwands nicht vor­rangig angestrebt). Es genügt ein regelmäßiger Beitrag an den Förderverein in Form einer Spende. Die Bereitschaft dazu sollte durch eine Dauer-Einzugsermächtigung - die jederzeit widerruflich ist - dokumentiert werden.

Daher unsere eindringliche Bitte...

Bitte leisten Sie fortan einen regelmäßigen substantiellen Beitrag (z.B. jährlich EUR 50, EUR 100, EUR 200) an die Aktion GEMEINDE SIND WIR - Förderverein Salvator e.V. und füllen Sie dazu die beiliegende Einzugsermächtigung aus. Ihre Einzugsermächtigung können Sie an die angegebene Adresse des Fördervereins schicken, aber auch in den Kollek tenkorb oder den Briefkasten des Pfarrbüros werfen. Auch der Pfarrer und jedes Kirchenvor­ standsmitglied sind zur Entgegennahme und Weiterleitung bereit.

Mit Ihrer jährlichen Hilfe geben Sie unserem Gemeindeleben - mit zwei so aktiven Gottes­ dienststandorten und seiner wunderbaren Kirchenmusik - eine wirtschaftliche Zukunft, die es in bisheriger Form ohne private Beiträge nicht hätte. Wir sollten uns alle - auch durch fi­ nanzielles Engagement - wieder darauf besinnen: GEMEINDE SIND WIR!

Für den Kirchenvorstand:

Siegfried Pohl
Peter Schmidt
Dr. Peter Wessels