Herzlich Willkommen! | Das Portal unserer Kirche.

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Hand anlegen | Klinke des Portals zur Salvator-Kirche

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Feierlaune | Die Gemeinde feiert mit bunten Darbietungen und reichem Buffet den 50. Geburtstag unseres Pfarrers.

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Projektarbeit | Unsere Gemeinde begleitete den Weltjugendtag 2005 mit verschiedenen Projekten.

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Durchblick | Bleiglasfenster unserer Kirche.

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Willkommen | Der Vorplatz unserer Salvator-Kirche.

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Zeit zum Spielen | Auch unseren Kleinsten bieten wir Platz zum Spielen.

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Im Grünen | Unsere Grünanlagen laden zum Verweilen ein.

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Brasilien

Zur Unterstützung dieser Aktion wird einige Male im Jahr während des Gottesdienstes eine Kollekte vorgenommen.


Brasilien, Weihnachten 2004

Weihnachts- und Neujahrsgrüße aus Brasilien

Liebe ... Wohltäter ... Liebe Freunde!

Weihnachten, der Tag der Menschwerdung Gottes, gebe neues Licht den Herzen, neue Lebenszuversicht, neue Tatkraft zur Liebe, neue Freude für alle Leidenden der Welt...
Da Weihnachten in besonderer Weise ein Fest der Liebe, Dankbarkeit, der Brüderlichkeit und der Güte ist, möchte ich Ihnen allen heute danken auch im Namen meiner Mitschwestern hier in den vier Konventen in Brasilien, für die im vergangenen Jahr erhaltene Hilfe, sowohl finanziell als auch in verschiedener Weise. Auch für viele andere mutmachende Aufmerksamkeiten und nicht zuletzt für Ihre begleitende Gebetsunterstützung. All dies zeigt uns immer wieder Ihr lebendiges, weltweites, tiefes Mitgefühl mit der Not der Unterdrückten, der an Hunger und Armut leidenden Menschen, wo immer sie leben. Mit Ihrer Großmut helfen Sie uns sehr, unsere Arbeit an den verschiedenen Orten und Aufgaben zu tun, die den Bedürftigen, den Kindern, den alten Menschen, den Gefangenen und Jugendlichen zugute kommen. Sie helfen ihnen und uns, die täglichen, oft nicht leichten Aufgaben zu erfüllen... Gott hat allen SEINE Güte geschenkt. So wollen auch wir unsere Hilfe ohne Unterschied allen schenken, die ihrer bedürfen.
„Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

In diesem Geist und Auftrag verstanden unsere Gründerinnen und auch wir unser Wirken in unseren caritativen und pastoralen Aufgaben. Es ist uns sehr wichtig, gerade den am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen in ihren verschiedensten Bedürfnissen und Nöten mit unseren Möglichkeiten beizustehen. Schon in den vorhergehenden Jahren schrieb ich im Detail darüber. Alle Aufgaben laufen so weiter. Hinzugekommen ist in diesem Jahr, dass sich unser Kinderheim in Fortaleza mit Leben füllte. Wir haben dort überwiegend kleine Kinder, die viel Liebe und Pflege brauchen. Wenn ich von Zeit zu Zeit dort hinkomme, merke ich deutlich, wie sie sich gut entwickeln. Die etwas Größeren, alle sind allerdings unter 10 Jahren, brauchen auch viel Zuwendung und Liebe, um ihr „Trauma“, das sie alle haben, zu überwinden. Mit viel Freude und Enthusiasmus versuchen sie mit ihren Tänzen, Liedern und kleinen Aufführungen, die Feste mit zu gestalten. Dort herrscht reges Leben.

Drei Geschwister, die gebürtig hier aus Cabrobo sind und die wir in unserem Kinderheim in Fortaleza untergebracht haben, verleben zur Zeit einige Ferienwochen hier bei uns im Konvent, Roberto ist 5 1/ 2 Jahre, Bruno 4 Jahre und Jecica 2 1/ 2 Jahre. Deren Ideen und Entdeckungen sind natürlich grenzenlos und nimmer müde von früh bis spät.

Unsere Kindertagesstätte hier in Cabrobo konnten wir bis jetzt noch nicht in Betrieb nehmen. Es fehlt immer noch der Bauabschluss und die Einrichtung. Durch die erschwerte Beschaffung des Materials aus entfernten Städten, verzögert sich die Arbeit oft sehr. Wir denken, dass im Frühjahr 2005 die Eröffnung sein kann.

Seit Mai dieses Jahres ist die zweite Suppenküche hier in Cabrobo in Betrieb, in der mehr oder weniger 150 Kinder zu Mittag essen. Dort engagieren sich die Mütter abwechselnd beim Kochen. In unserer Hand liegen die Leitung und die Beschaffung der Lebensmittel. Bis jetzt läuft alles sehr gut.

Unsere ambulante Versorgung der Kranken wird immer mehr, weil die medizinische Versorgung der Armen, wenn überhaupt, hier sehr mangelhaft ist. Unser pastoraler und caritativer Einsatz müssen Hand in Hand gehen, und so schaffen wir eine Basis, durch die, besonders die einfachen Menschen, mehr Hoffnung und Seinswürde bekommen. Die Armut ist ja nicht nur eine materielle, sondern auch eine geistige und seelische Not.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen allen nochmals unseren sehr herzlichen Dank sagen für alle Unterstützung in der vergangenen, fast 15-jährigen Missionstätigkeit, in der Sie uns immer wieder geholfen, erfreut und vieles ermöglicht haben. Wir haben allen Grund zu großer Dankbarkeit.

Nun will ich diesen Brief beschließen mit dem Wunsch für Sie alle, dass Sie ein gnadenreiches, friedvolles und frohes Weihnachtsfest verleben und mit Zuversicht und Freude das Neue Jahr 2005 beginnen können.

Im Gebet und guten Gedanken mit Ihnen allen, besonders in dieser festlichen Zeit verbunden, grüße ich Sie, auch im Namen all unserer Schwestern und unserer Postulantinnen hier in Brasilien,

Ihre Sr. M. Isabel Altmeppen

Brasilien, den 11. Februar 2004

Dankeschön für die Spenden in der Salvator-Kirche für die Kaffee-Aktion

Sehr geehrter Herr Pfarrer Lau! Liebe Gemeinde Salvator!

Zunächst sehr herzlichen Dank für Ihre erneute Spende von 773,06 Euro vom 30. Dezember 2003 für unsere missionarisch-sozialen Arbeiten hier in Brasilien. Wir freuen uns sehr darüber.
Nach gemeinsamen Überlegungen sind wir dazu gekommen, diese Spende überwiegend für unser jetzt endlich eröffnetes Kinderheim in Fortaleza zu gebrauchen. Seit dem 1. Februar 2004 können wir nun Kinder aufnehmen. Wir haben Kinder verschiedenen Alters, Jungen und Mädchen. Wie vorgesehen werden bis zu 30 bei uns ein neues Zuhause finden. Wir haben zwar Betten und das Notwendigste für die Kinder, aber ansonsten fehlt noch sehr viel in der kindgerechten Einrichtung. Auch müssen wir die gesamten Unterhaltskosten inclusive Schulmaterial etc. selbst aufbringen. Deshalb ist dieses zur Zeit das dringlichste Projekt.
Der Bau unserer Kindertagesstätte in Cabrobó geht langsam, aber stetig voran. Der hier ungewöhnlich selten starke Regen behindert die Baumaßnahmen sehr und macht auch viele Familien obdachlos. Auf der anderen Seite ist der Regen für die Landwirtschaft sehr notwendig, aber die Menschen sind hier in keiner Weise auf Wolkenbrüche, wie es hier passiert, eingerichtet.
Nochmals möchte ich Ihnen, Herr Pfarrer Lau, Ihrer Gemeinde und allen, die zu dieser Spende beitrugen, auch im Namen meiner Mitschwestern sehr herzlich danken, für Ihre große Hilfe, womit Sie uns immer wieder die Möglichkeit geben, den Notleidenden in unserer Umgebung hier in Brasilien, jetzt besonders den Kindern zu helfen.
Für heute Ihnen und der Gemeinde frohe, dankbare Grüße. Wir wünschen Ihnen allen alles Gute, für Ihre vielfältigen Aufgaben Gottes Schutz und Beistand.

In Gebetsverbundenheit Ihre Sr. M. Isabel Altmeppen

(Anm. d. Redaktion: Im Jahr 2003 wurden in den monatlichen Türkollekten für die Kaffee-Aktion insgesamt 2.147,- Euro gesammelt.)

Dezember 1999

Die Kaffee-Aktion in Salvator hat langjährige Tradition. Im Rahmen dieser Aktion werden soziale Hilfsprojekte in Entwicklungsländern unterstützt; Projekte die sich in einem Zeitraum von 3-5 Jahren umsetzen lassen.

Es geht darum, einmal monatlich eine entsprechende Kirchtürsammlung mit 1,00 Euro für jedes Pfund Kaffee zu unterstützen, das Sie privat im Haushalt verbrauchen.

Der Pfarrverbandsrat hat im Rahmen unserer traditionellen Kaffee-Aktion ab dem Jahr 2000 ein Projekt in Cabrobó, Brasilien ausgewählt.

U. a. arbeiten dort die Schwestern von der Hl. Elisabeth, die unsere Spenden für den Aufbau eines Küchenhauses mit Herd, Töpfen und anderen zugehörigen Gegenständen verwenden möchten.Die Küche wird für 9-10jährige Kinder armer Familien oder auch für allein stehende Straßenkinder benötigt, denen einmal täglich eine warme und nährstoffreiche Mahlzeit angeboten wird. Die Zutaten zur Mahlzeit werden mit. unseren Spenden auch mitfinanziert. Täglich kommen 50 und mehr Kinder, um zu essen und sich über Gott und die Welt zu unterhalten.

Der Pfarrverbandsrat bittet Sie, die Kaffee-Aktion weiterhin tatkräftig zu unterstützen.
Die Sammelergebnisse des jeweils vergangenen Jahres können Sie den "Statistischen Angaben" der Februar-Ausgabe unseres Pfarrblattes entnehmen.

Horst Bienert
(für den Pfarrverbandsrat)