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Sternsingeraktion 2015

Sternsingeraktion 2017

Aktion Dreikönigssingen 2017

 

Liebe Gemeindemitglieder!

Die diesjährige Sternsingeraktion liegt wieder einmal hinter uns. Und direkt zum Beginn meines an dieser Stelle gewohnten Artikels kann ich sagen: es hat sich wieder einmal gelohnt! Und das in vielerlei Hinsicht.

Zunächst für die benachteiligten Kinder in aller Welt: wir konnten die von uns eingesammelte Spendensumme im Vergleich zum Vorjahr toppen und es konnten (einschließlich der von unseren „Kollegen“ aus der Kolpingsfamilie eingesammelten Spende) 8.435 Euro an das Kindermissionswerk/die Sternsinger aus unserer Gemeinde überwiesen werden. Das ist eine Summe, die uns total überrascht, aber natürlich auch unglaublich gefreut hat.

Zum zweiten wurde unser Wunsch aus dem letzten Jahr erfüllt und die Zahl der teilnehmenden Kinder hat sich wieder etwas erhöht, so dass wir mit einer Gruppengröße von 37 Kindern und vier begleitenden Jugendlichen in die Aktion starten konnten. Da wir ein wenig Respekt vor eventuellen Krankheitsfällen hatten, beließen wir es allerdings trotzdem noch bei der Aufteilung in acht Gruppen. Eine neunte Gruppe hätte uns aber gut getan, denn: Die Zahl der Hausbesuche hat sich ebenfalls weiter erhöht. Zu unseren Stammadressen der vergangenen Jahre zählten wir fast 20 neue Adressen von Menschen, die uns zu sich eingeladen hatten. Welche Freude!

So besuchten wir mit unseren Kindern am Aktionssonntag, dem 8. Januar 125 Privathaushalte!

Am Freitag, den 6. Januar hatten schon – wie in jedem Jahr – im Anschluss an unseren Aussendungsgottesdienst das Elisabeth-Haus, das Erna-Lindner Haus, das Pfarrhaus, das Haus der Wirtschaft im Nikolai-Viertel und – zum ersten Mal – am Abend die evangelische Kita in Alt-Lichtenrade auf dem Programm gestanden.

Ein straffes Programm also, das die Kinder aber wieder so souverän und professionell absolviert haben, dass wir nur sagen können: Hut ab und Danke sehr!

Trotz Wintereinbruchs mit Schnee und tiefen Temperaturen blieb die Stimmung an beiden Tagen hoch, neue Kinder wurden gut integriert und die größeren, schon erfahreneren übernahmen bereitwillig kleinere unterstützende Aufgaben.

Unsere Kontakte zu den Sternsingerverantwortlichen in den anderen Gemeinden unseres Pastoralen Raumes haben wir weiter gepflegt. Wir stehen in regelmäßigem Austausch und versuchen, zusammen zu arbeiten. So nahm Frau Knaebel aus Maria Frieden an unserem Projekttag im November teil, hat uns prima unterstützt, und wir freuen uns auf den weiteren Ausbau unserer Beziehung! Auch zum gemeinsamen Lieder singen mit Daniela Dicker im Dezember bekamen wir Besuch aus unseren Schwestergemeinden.

Dank Daniela Dicker, Sternsingerbeauftragte des Kindermissionswerkes u.a. auch für Berlin, reißt auch der Kontakt unserer Sternsinger zur Bundeskanzlerin und der Medienwelt nicht ab.

So absolvierten nebenher einige unserer Kinder noch zusätzliche Aufgaben wie Interviews, Fotoaufnahmen und Segenbringen in Einrichtungen wie dem Kanzleramt, der österreichischen Botschaft, der CDU-Zentrale u.ä. .

Besonderen „Stress“ bekam in diesem Jahr Charlotte Freyberg zu verspüren, die das offizielle Gesicht für das Sternsingen im Rahmen des Weltkulturerbes geworden ist. Bitte lesen Sie dazu den Artikel, den Charlotte hier im Pfarrblatt dazu schreibt.

Alle Kinder konnten sich zum Abschluss der Aktion am 15. Januar freuen, bei einem Film der „Welterforscher“ Filmproduktionsfirma von Willi Weitzel mitwirken zu können. In einem Film über die Sternsinger begleitete uns sein Filmteam vom Dankgottesdienst über den Besuch der Suppenküche (wohin wir traditionell einen großen Teil der Süßigkeiten spenden, die die Kinder bei den Hausbesuchen geschenkt bekommen) bis zur Urkundenverteilung und dem Abschluss unserer Aktion.

Das war eine aufregende Geschichte zum Ende. Wir sind alle gespannt darauf, diesen Film hoffentlich bald sehen zu können!

So liegt nun eine arbeitsreiche, intensive Zeit hinter uns. Es gab soviel Arbeit zu bewältigen, dass wir fünf Frauen (Tamara Voelz, Brigitte Arndt-Koch, Claudia Dolata, Jadranka Kuna, Elisabeth Dercks) aus dem Sternsingerteam das nicht alles allein schaffen konnten.

Aber das mussten wir ja -hier der Dank an alle, die irgendwie, irgendwo und irgendwann mitgeholfen haben!! - auch nicht.

Ein paar Namen möchte ich doch aber nennen: Marina Rösler und Marina Wiczorek, Annabel Glöckner und Doris Freyberg (Verpflegung), Michael Streckenbach (musikalische Begleitung), Ricco Freyberg, Johannes Koch, Richard und Tobias Voelz, Martina und Beatrice Marsollek (Gruppenbegleiter) Rabea Ceczka, Alina Roehl, Theresa Voelz und Theresa Dercks (jugendliche Begleiterinnen und Super-Unterstützer), Thomas Voelz und Martin Schäfer („Sterne“-Bauer und Sanierer). Nicht zuletzt auch Dank an Maria Weiß aus dem Pfarrbüro, die immer ein offenes Ohr für uns hat, und an alle Eltern, die auf unterschiedliche Weise immer zur Stelle waren!

Den Kindern haben wir schon unsern großen Dank ausgesprochen. Es ist absolut nicht selbstverständlich, diesen Dienst zu übernehmen. Und die meisten tun das über mehrere Jahre!

Danke an alle Gemeindemitglieder, die durch die Einladung der Sternsinger zu sich nach Hause und durch großzügige Spenden den Kindern ihre Anerkennung zollen.

Wir werden mit unserer Sternsinger-Arbeit in der Gemeinde weitermachen! Ein paar Ideen haben wir schon noch im Kopf. Im Juni ist ein Ausflugstag mit unseren Kindern geplant, auf den wir uns schon jetzt sehr freuen!

Mit Pfr. Stephen planen wir z. B. einen Kontaktaufbau mit den Kindern aus der afrikanischen Gemeinde. Schauen wir mal, was sich alles realisieren lässt.

Hoffentlich bleiben uns alle treu und gewogen und erfreuen sich gemeinsam mit uns an dieser wunderschönen zufriedenstellenden Arbeit, die vielen Menschen auf verschiedene Art und Weise Gutes bringt!

Allen ein gesegnetes Jahr 2017

Für das Sternsingerteam

Elisabeth Dercks

Berlin im Januar 2017

Sternsingeraktion 2015

Rückblick Sternsingeraktion 2015

 

Fast schon aus schöner Tradition möchten wir auch in diesem Jahr einen kleinen Rückblick auf die hinter uns liegende Sternsingeraktion 2015 werfen und die Gemeinde über unser Tun informieren.

 

Jeden September fragen wir Verantwortlichen uns bei den ersten Terminabsprachen, wieviele Kinder  wohl in diesem Jahr mitmachen werden. Und unsere leichte Sorge war wieder einmal unberechtigt: Zum Projekttag im November kamen 39 Kinder zwischen 6 – 14 Jahren und wir konnten mit dieser Gruppengröße entspannt in die Aktion starten! 

Besonders schön war es, dass wir auch neue Kinder unterschiedlichen Alters begrüßen konnten.

 

Das Schwerpunktthema „ Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philipinen und weltweit“

ließ sich mit den Kindern und Jugendlichen gut erarbeiten. Wir schlugen einen Bogen zum „Vater unser“, das die Bitte um das tägliche Brot so konkret beinhaltet. Noch viel intensiver als von uns Betreuern erwartet, setzten sich die Kinder und v.a. Jugendlichen mit diesem vertrauten Gebet auseinander. Jeder erstellte einen „Gebetshandschuh“ und durfte seinen Handschuh zur Erinnerung und weiteren Gebrauch zu Hause mitnehmen.

 

Der nächste gemeinsame Termin war dann schon das Üben alter und neuer Sternsingerlieder.

Da ja im vergangenenen Sommer unser Kinderchor die große Ehre hatte, die offizielle

Sternsingerlieder -CD des Kindermissionswerkes zu erstellen  – und viele Chorkinder auch Sternsingerkinder sind – bereiteten auch die neuen Lieder keine große Schwierigkeiten. Das war für uns eine große Erleichterung und Freude.

 

Der offizielle Aussendungsgottesdienst fand am 27. Dezember 2014 in der Gemeinde „Maria-Hilfe der Christen“ in Spandau statt. Wir haben uns nicht von der Entfernung abhalten lassen und sind mit einer schönen Gruppengröße in Begleitung einiger Eltern nach Spandau gefahren. Es war ein schöner Gottesdienst, einige unserer Kinder haben die Fürbitten vorgelesen, andere im Chor zusammen mit Daniela Dicker die Lieder gesungen. Es war ein fröhlicher Ausflug - auch die Jüngsten haben prima mitgemacht.

 

Am ersten Sonntag des neuen Jahres mussten die Kinder im Anschluss an den Familiengottesdienst dann wieder die Gewänder anprobieren, damit alles schön aussieht, gut passt und sich die kleinen Sternträger und Könige v.a. wohl in ihrer Kleidung fühlen! Das war schon eine kleine Geduldsprobe für Kinder und wartende Eltern, das wissen wir. Vielen Dank!

 

Der 6. Januar – Das Dreikönigsfest- ist dann der eigentliche Startschuss für uns. Der größte Teil der Kinder hatte die Gelegenheit wahrgenommen, schulfrei zu nehmen und stattdessen als Sternsinger im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst in unserer Kirche das Pfarrhaus, das Elisabeth-Haus, das Erna-Lindner-Haus und – erstmalig - das neue Flüchtlingsheim am Kirchhainer Damm zu segnen. Das Thema „Flüchtlinge“ ist v.a.  unseren Jugendlichen wichtig. Und so war es auch uns ein Bedürfnis, mit unserem Besuch hier ein deutliches Zeichen zu setzen. Wir haben uns sehr gefreut, dass dies seitens der Heimleitung möglich gemacht wurde.

 

Zeichen setzen durften wir auch am Nachmittag wieder mit dem Besuch im Haus der Wirtschaft. Auch dort wurden wir wie schon in vergangenen Jahren herzlich aufgenommen. Dank Herrn M. Streckenbach, der uns musikalisch am Keyboard begleitete und engagierter Kinder war auch dies ein schönes Erlebnis.

 

Der Sonntag nach Epiphanie ist dann ganz den Hausbesuchen in unserem Gemeindegebiet gewidmet. Aufgeteilt in acht Gruppen besuchen die Sternsinger auf Einladung Gemeindemitglieder, segnen die Häuser und freuen sich über großzügige Spenden. Von morgens bis abends, unterbrochen von einem gemeinsamen Mittagessen, sind die Kinder mit ihren Betreuern bei jedem Wetter, zu Fuß oder mit dem Auto unermüdlich unterwegs. Es wäre bestimmt einmal spannend zu zählen, wie oft in dieser Zeit jeder „Gloria“ singt..... !

 

Der Aufwand lohnt sich:  5760,82 Euro haben wir in diesem Jahr ersungen und bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spendern, die uns empfangen haben. Auch wenn die Kinder genau wissen, dass das Segen spenden ihre ehrenvolle Hauptaufgabe ist, auf die sie stolz sein können, spornt dieser Erfolg doch einfach an.

 

Mit dem Dankgottesdienst am 18. Januar 2015 und dem anschließenden Besuch der Suppenküche, wohin wir auch noch einmal den Segen und die Süßigkeiten bringen , die unsere Kinder freiwillig abgeben, endete dann die diesjährige Aktion.

 

Wir Betreuerinnen räumen dann die Sterne, Dosen und Gewänder - gewaschen und ggf. „saniert“ -  wieder in die Kellerschränke und atmen einmal kräftig durch. Wir haben nämlich keine lange Sternsinger-Pause:

Vom 1. - 3. Mai 2015 geht es mit einem Teil unserer Sternsinger zu einer Bildungsfahrt nach Köln und Aachen. Wir freuen uns sehr, dass dieser langgehegte Wunsch in diesem Jahr in Erfüllung geht und uns die Gemeinde dabei unterstützt. Herr M. Bunzel wird uns begleiten und wir freuen uns u.a. auf den Kölner Dom mit Dreikönigsschrein und den Besuch des Kindermissionswerkes in Aachen.

 

Ein bisschen Zeit ist aber noch bis dahin. An dieser Stelle steht jetzt zuerst einmal der Dank an alle, die die Aktion 2015 in unserer Gemeinde möglich gemacht haben.  Allen Eltern, die ihre Kinder pünktlich zu den Terminen gebracht haben, die uns begleitet haben, den Gemeindemitgliedern, die uns an zwei Tagen beköstigt haben, Dank den vielen Eltern, die immer zur Stelle sind, wenn wir sie brauchen, Dank den Fahrern und v.a. den jungen Erwachsenen und Jugendlichen, die uns so verlässlich zur Seite stehen und Verantwortung übernehmen und Dank an alle, die uns nach Hause eingeladen haben.

 

Und nicht zuletzt ein großes Dankeschön an alle Kinder, die bereit waren, diesen anstrengenden Dienst zu verrichten! Wir hoffen, es war auch eine gehörige Portion Freude am Tun, so dass wir uns im nächsten Jahr wieder bei unserem ersten Treffen im September ganz umsonst die Sorgen machen, ob wohl genügend Kinder für die Aktion 2016 zusammen kommen ….!

 

Wir freuen uns auf euch und ganz viel „Gloria, Gloria“!

 

Für das Sternsingerteam       Elisabeth Dercks.

 

 

 

Suppenküchen-Aktion

Suppenküche Lichtenrade e.V.

Telefon: 030-746 82 356
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: http://www.suppenkueche-lichtenrade.de

Spendenkonto: Suppenküche Lichtenrade e.V.
Konto-Nummer: 13 68 000
BLZ: 100 700 24 (Deutsche Bank 24)

In Zukunft wird sich hier auch der Verein Suppenküche Lichtenrade vorstellen. In der Zwischenzeit können lediglich die Dankesbriefe an die Gemeinde gelesen werden.

 

“Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40)”

Die Suppenküche Lichtenrade schenkt seit dem 04.09.2005 in der Cafeteria der AHB in der Finchleystraße 10 jeden Sonntag eine warme Mahlzeit an Bedürftige aus. Dies sind Kinder, einsame Menschen, ältere Menschen, Alleinerziehende, Menschen in finanziellen Engpässen. Ein Nachweis der Bedürftigkeit wird nicht verlangt.
Ausgeschenkt werden regelmäßig ein deftiger Eintopf und ein bunter Obstsalat, beides von fleißigen Händen vor Ort aus gespendeten Lebensmitteln frisch zubereitet. Die Lebensmittel holen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter am Tag zuvor mit einem kleinen Wagen der Diakoniestation Lichtenrade und privaten Fahrzeugen ab.
Am Eröffnungstag wurden zehn Gäste bewirtet. Inzwischen geben wir pro Sonntag bei weiter steigender Tendenz 80 bis 100 Portionen aus. An kalten Tagen und am Monatsende waren es bereits über 120 Portionen.
Diese Zahlen offenbaren, dass auch in einem vermeintlich wohlsituierten Berliner Ortsteil wie Lichtenrade die Armut der Menschen in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist. Dem zu begegnen war von Anfang an das Ziel.
Auch andere konnten wir von der Notwendigkeit unseres Tuns überzeugen, so dass vereinzelte Geld- und Sachzuwendungen, nicht zuletzt durch die Salvator-Gemeinde, die Aufnahme und Aufrechterhaltung des Betriebes ermöglichten.
Nach wie vor werden sämtliche Tätigkeiten, von der Organisation über den Transport, bis hin zur Essenszubereitung und -ausgabe sowie der Küchenreinigung, ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern bewältigt, von denen einige aus den Reihen der Gäste nachgewachsen sind.
Die laufenden Kosten und Anschaffungen des gemeinnützigen Vereins Suppenküche Lichtenrade e.V. erwirtschaften sich allein aus Spendenaufkommen. Finanzielle Engpässe werden mit viel Engagement und Improvisationsgeschick aufgefangen.
Über die wachsende Unterstützung, die der Suppenküche im zweiten Jahr ihres Bestehens zuteil wird, freuen wir uns sehr und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Gleichwohl wird jede Hilfe – sei es finanzieller Natur oder durch ehrenamtliche Mitarbeit - weiterhin dringend benötigt.
Wir bedanken uns bereits jetzt für jedwede Unterstützung.

Für den Suppenküche Lichtenrade e.V.: Der Vorstand

Sternsingeraktion 2016

Start in die Sternsingersaison 2016

 

Respekt für Dich, für Mich, für Andere – in Bolivien und weltweit

 

 

Am Sonntag, den 22. November fand unser Projekttag statt und wir sind mit 32 Kindern, drei jugendlichen Helfern und unserem fünfköpfigen Betreuerteam in die Sternsingersaison 2016 gestartet.

 

Nach der Begrüßung im Gemeindezentrum und der Vorstellungsrunde, die besonders für unsere ganz neuen Sternsinger sehr wichtig ist, hilft der diesjährige Film des Kindermissionswerkes, uns auf das aktuelle Beispielland Bolivien einzustellen.

Sehr interesssiert folgen die Kinder Willi Wentzel ( bekannt aus „Willi wills wissen“), der für das Kindermissionswerk durch Bolivien gereist ist und die Projekte der Sternsinger besucht hat.

Im Anschluss gibt es eine kurze Gesprächsrunde zum Film im großen Kreis, bevor sich die Kinder altersentsprechend in vier Gruppen aufteilen. In den Kleingruppen wird dann sehr intensiv das Thema „Respekt“ behandelt. Angeleitet durch die Betreuerinnen nähen sich die Kinder diesem Begriff und stellen fest, dass sich dahinter eine Bedeutungsvielfalt verbirgt und es gar nicht so einfach ist, jedem Menschen gleichviel Respekt zu zollen. Vorurteile und Schubkastendenken behindern uns oft, ohne dass wir es direkt merken. Manchen Menschen möchten wir gar keinen Respekt zollen, weil wir ihr Verhalten uns gegenüber total ablehnen. Die Forderung an uns als Christen, erst einmal jeden Menschen anzunehmen, lässt uns alle schon sehr nachdenklich werden.

Beim Mittagessen (in Bolivien ist die Kartoffel Hauptnahrungsmittel, daher : Pellkartoffeln mit Quark, Kartoffelsalat mit Würstchen, selbstgebackener Kuchen zum Nachtisch) gönnen sich alle eine verdiente Erholung vom vielen Nachdenken.

Doch dann starten wir in die Nachmittagsrunde. Die Erkenntnisse des Vormittages sollen von den Kindern auf acht runden Papierausschnitten festgehalten werden. Auf weiteren acht Papierausschnitten werden die Buchstaben R E S P E K T ! aufgebracht. Mit diesen Papieren verzieren wir unsere acht Gruppensterne, die uns bei unserer Tätigkeit als Sternsinger immer begleiten. Vor unseren „hängenden Gärten“ vor dem Gemeindezentrum, die die Kinder noch mit Tannengrün und gebastelten Sternen verziert haben, gibt es zum Abschluss ein Gruppenbild.

Während die ersten Schneeflocken des Jahres Begeisterung auslösen, verabschieden sich alle voneinander, nicht ohne den Terminkalender in die Hand gedrückt zu bekommen!

 

Denn der Tag war ja nur der Anfang unserer hoffentlich wieder erfolgreichen Aktion! Bei der guten Stimmung und den aufgeschlossenen Kindern, die wir erleben durften, gibt es allerdings keinen Grund, daran zu zweifeln!

 

Elisabeth Dercks

 


 

Rückblick Sternsingeraktion 2016

 

Liebe Gemeindemitglieder!

 

Wie in jedem Jahr möchte ich Sie an dieser Stelle wieder gerne über den Verlauf unserer diesjährigen Sternsingeraktion informieren!

Gleich zu Beginn ein herzliches Dankeschön an alle, die uns während der langen Periode von November bis Mitte Januar auf vielfältige Weise unterstützt, uns zu sich nach Hause eingeladen und den Segen erbeten haben und/oder die Aktion mit einer Spende unterstützt haben. Ohne diese Unterstützung wäre ein Gelingen einfach nicht möglich!

 

Schon im September, wenn das aktuelle Arbeitsmaterial vom Kindermissionswerk vorliegt, beginnt die Arbeit des Betreuerteams. Wir machen uns mit der Thematik vertraut und überlegen uns, wie wir beim Projekttag im November den Kindern und Jugendlichen einen guten Zugang zum aktuellen Thema vermitteln. Ebenso wird der Terminkalender vom ersten bis zum letzten Treffen besprochen. Briefe werden geschrieben, Formulare vorbereitet und Absprachen getroffen.

 

Im vergangenen Herbst stand zudem im Rahmen des neuen Glaubensraum-Prozesses die Überlegung im Raum, wie wir mit den Sternsingerverantwortlichen der Gemeinden Maria Frieden, Herz-Jesu und Theresia vom Kinde Jesu eventuell zusammen arbeiten könnten. Bei einem sehr netten und konstruktiven Treffen tauschten wir unsere Erfahrungen und Ideen aus, mussten aber schließlich feststellen, dass gemeindeübergreifende Termine nur auf sehr lange Sicht geplant werden können. Für die diesjährige Aktion schafften wir nur das gemeinsame Treffen zum Lieder einstudieren mit Daniela Dicker. Was sich für die kommenden Jahre an gemeinsamen Projekten ergeben kann, werden wir sehen. Wir werden auf jeden Fall weiterhin in Kontakt bleiben.

 

Für den Projekttag meldeten sich neben den vielen Kindern, die uns schon lange treu sind, auch einige „Neulinge“ an. Darüber freuten wir uns sehr. So konnten wir mit 32 Kindern in die Saison starten -  und genau acht Gruppen mit drei Königen und einem Sternträger bestücken.

Mit den Kindern tauchten wir am Projekttag in das diesjährige Thema ein:

„Respekt – für dich, für mich und für Andere in Bolivien und weltweit.

Sehr offen und interessiert setzten sich die Kinder mit dem Wort Respekt und seiner Bedeutung auseinander und hielten ihre Erkenntnisse schriftlich kurz fest. Auf unseren Sternen, die die Kinder bei ihren Hausbesuchen dabei haben, prangten bis zum 6. Januar die Buchstaben R E S P E K T ! auf der Vorderseite und die Gedanken der Kinder dazu auf der Rückseite.

 

Beim Aussendungsgottesdienst in der Kirche St. Joseph in Weißensee am 28.12.2015, den wir mit 22 Kindern und einigen Eltern besuchten, fielen unsere Kinder mit derart aktuell geschmückten Sternen direkt auf. Unser neuer Erzbischof Heiner Koch begrüßte die Sternsinger aus ganz Berlin sehr herzlich und überraschte mit seinem schönen Bischofsstab aus Afrika, der mit einem Stern und der Darstellung der Heiligen drei Könige wunderbar verziert ist. Ganz offenbar kann der Erzbischof etwas mit den Sternsingern anfangen! Das ist doch ein gutes Gefühl.

 

Nach der Gewänderprobe zwei Tage zuvor wurden wir am 6. Januar im Familiengottesdienst dann in unserer Kirche vom Pfarrer noch einmal auf den Weg geschickt. Aufgeteilt in zwei größere Gruppen und eine kleine Gruppe brachten die Kinder am Vormittag vielen älteren Menschen im Erna-Lindner-Haus, vielen kranken Menschen im Elisabeth-Haus und den Bewohnern im Pfarrhaus den Segen für das neue Jahr.

Nach der Mittagspause ging es, wie schon in den vergangenen Jahren mit S- und U-Bahn und im frisch gefallenen Schnee ins Nikolaiviertel, um den Segen den Menschen in das Haus der Wirtschaft zu bringen. Herr Sebastian Ulbrich vom Kindermissionswerk in Aachen war ebenfalls dort anwesend und freute sich mit uns, dass alles prima klappte und eine recht große Zahl von Mitarbeitern ihre Arbeit eine Weile liegen ließen, um unseren Sternsingern zuzuhören. Netterweise begleitete uns beim Singen Sonja Schek auf ihrem Keyboard, was – da es doch eine riesige Halle ist, in der wir dort singen - eine enorme Unterstützung bedeutet. Dieser Ausflug in die City macht den Kindern immer viel Freude und diese Freude versprühten sie dann ganz deutlich noch auf dem Rückweg: während wir sehr lange am Potsdamer Platz auf die S-Bahn warten mussten, die uns zurück nach Lichtenrade bringen sollte, vertrieben sich die Kinder die Zeit mit pausenlosem Singen ihrer Lieblingsstern-singerlieder! Die Passanten hörten gebannt zu und ließen - neben gespendetem Applaus  - dann auch noch den einen oder anderen Euro in die Sammelbüchse fallen. Selbst in der Bahn, die dann doch irgendwann kam, war der Gesang nicht zu bremsen.

Bis zum Sonntag, dem 10. Januar, der ganz im Zeichen der Besuche der Privathaushalte stand, war dann nicht viel Zeit sich auszuruhen. Und was natürlich ein Grund ist, stolz zu sein, ließ uns doch fast an unsere Kapazitätsgrenze stoßen: 115 Hausbesuche wollten bewältigt werden. Für die Kinder und ihre Betreuer, aufgeteilt in acht Gruppen hieß das konkret: 14 bis 15  Hausbesuche pro Gruppe. Das bedeutete schon eine große Anstrengung, da jeder Besuch ja auch würdig und liebevoll durchgeführt werden will!

Aber alle, egal ob die Jüngsten, ob die Kinder, die zum ersten Mal dabei waren, unsere Kinder mit Handycaps oder auch der Gastschüler aus Australien, zu Fuß oder im Auto, alle haben den Tag mit viel Elan und Freude hinter sich gebracht. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Von den Menschen, denen wir mit dem gebrachten Segen ganz offensichtlich viel Freude brachten, sammelten wir die stolze Summe von 6.712,01 Euro für das Kindermissionswerk ein. So eine große Summe konnten wir noch nie überweisen!

 

Herzlichen Dank allen Spendern, die dadurch nicht nur benachteiligten Kindern irgendwo in der Welt helfen, sondern auch unseren Kindern Anerkennung für ihr Engagement zollen!

 

Mit dem Dankgottesdienst am 17. Januar 2016 und dem anschließenden Besuch der Suppenküche, wohin wir auch noch einmal den Segen und die Süßigkeiten bringen, die unsere Kinder freiwillig abgeben, endete dann wieder einmal die diesjährige Aktion.

 

Die Kinder haben tolle Arbeit geleistet und wir möchten uns bei ihnen dafür bedanken. Daher planen wir Anfang Juni wieder ein gemeinsames schönes Wochenende, wo wir viel Spiel und Spaß und hoffentlich schönes Wetter haben werden. Die gelungene Reise nach Köln und Aachen im vergangenen Jahr ermutigt uns Betreuerinnen sehr, die lange Zeit bis zur nächsten Sternsingersaison so zu überbrücken und wir freuen uns schon auf die Zeit mit den Kindern.

Besonders schön wäre es, wenn wir im kommenden Jahr noch ein paar Kinder mehr begrüßen könnten, um vielleicht mit neun statt acht Gruppen die Besuche abhalten zu können.

An Begleitern mangelt es zum Glück nicht. Neben etlichen Eltern, die uns ihre Hilfe anbieten, können wir auch auf unsere erwachsen gewordenen Kinder bauen, die -wie in diesem Jahr Richard und Tobias Voelz und Johannes Koch - als Gruppenbegleiter tätig waren. Die tolle Unterstützung von Rabea Ceczka, Theresa Voelz und Alina Roehl während der gesamten Aktion möchten wir ebenfalls extra erwähnen.

 

Wenn wir die Dankesurkunden am Ende der Aktion vorbereiten, wird uns immer sehr deutlich, wie viele Gemeindemitglieder uns auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen. Es würde den Rahmen sprengen, diese alle aufzuzählen, aber es ist wunderbar, sich immer verlassen zu können und auf offene Ohren zu stoßen, wenn man um Hilfe bittet. Wir wissen das sehr zu schätzen.

Dank besonders auch an die Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauen, die dafür sorgen, dass die Kinder mitmachen, pünktlich zu den Terminen erscheinen und so viel Zeit investieren.

 

Hoffentlich finden sich auch im nächsten Jahr wieder viele Familien und noch mehr Kinder, die Freude an der Sternsingertätigkeit haben.

 

Mit Gottes Segen sind wir auf jeden Fall wieder dabei!

 

Berlin, im Januar 2016

Für das Sternsingerteam: Elisabeth Dercks

Brasilien

Zur Unterstützung dieser Aktion wird einige Male im Jahr während des Gottesdienstes eine Kollekte vorgenommen.


Brasilien, Weihnachten 2004

Weihnachts- und Neujahrsgrüße aus Brasilien

Liebe ... Wohltäter ... Liebe Freunde!

Weihnachten, der Tag der Menschwerdung Gottes, gebe neues Licht den Herzen, neue Lebenszuversicht, neue Tatkraft zur Liebe, neue Freude für alle Leidenden der Welt...
Da Weihnachten in besonderer Weise ein Fest der Liebe, Dankbarkeit, der Brüderlichkeit und der Güte ist, möchte ich Ihnen allen heute danken auch im Namen meiner Mitschwestern hier in den vier Konventen in Brasilien, für die im vergangenen Jahr erhaltene Hilfe, sowohl finanziell als auch in verschiedener Weise. Auch für viele andere mutmachende Aufmerksamkeiten und nicht zuletzt für Ihre begleitende Gebetsunterstützung. All dies zeigt uns immer wieder Ihr lebendiges, weltweites, tiefes Mitgefühl mit der Not der Unterdrückten, der an Hunger und Armut leidenden Menschen, wo immer sie leben. Mit Ihrer Großmut helfen Sie uns sehr, unsere Arbeit an den verschiedenen Orten und Aufgaben zu tun, die den Bedürftigen, den Kindern, den alten Menschen, den Gefangenen und Jugendlichen zugute kommen. Sie helfen ihnen und uns, die täglichen, oft nicht leichten Aufgaben zu erfüllen... Gott hat allen SEINE Güte geschenkt. So wollen auch wir unsere Hilfe ohne Unterschied allen schenken, die ihrer bedürfen.
„Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

In diesem Geist und Auftrag verstanden unsere Gründerinnen und auch wir unser Wirken in unseren caritativen und pastoralen Aufgaben. Es ist uns sehr wichtig, gerade den am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen in ihren verschiedensten Bedürfnissen und Nöten mit unseren Möglichkeiten beizustehen. Schon in den vorhergehenden Jahren schrieb ich im Detail darüber. Alle Aufgaben laufen so weiter. Hinzugekommen ist in diesem Jahr, dass sich unser Kinderheim in Fortaleza mit Leben füllte. Wir haben dort überwiegend kleine Kinder, die viel Liebe und Pflege brauchen. Wenn ich von Zeit zu Zeit dort hinkomme, merke ich deutlich, wie sie sich gut entwickeln. Die etwas Größeren, alle sind allerdings unter 10 Jahren, brauchen auch viel Zuwendung und Liebe, um ihr „Trauma“, das sie alle haben, zu überwinden. Mit viel Freude und Enthusiasmus versuchen sie mit ihren Tänzen, Liedern und kleinen Aufführungen, die Feste mit zu gestalten. Dort herrscht reges Leben.

Drei Geschwister, die gebürtig hier aus Cabrobo sind und die wir in unserem Kinderheim in Fortaleza untergebracht haben, verleben zur Zeit einige Ferienwochen hier bei uns im Konvent, Roberto ist 5 1/ 2 Jahre, Bruno 4 Jahre und Jecica 2 1/ 2 Jahre. Deren Ideen und Entdeckungen sind natürlich grenzenlos und nimmer müde von früh bis spät.

Unsere Kindertagesstätte hier in Cabrobo konnten wir bis jetzt noch nicht in Betrieb nehmen. Es fehlt immer noch der Bauabschluss und die Einrichtung. Durch die erschwerte Beschaffung des Materials aus entfernten Städten, verzögert sich die Arbeit oft sehr. Wir denken, dass im Frühjahr 2005 die Eröffnung sein kann.

Seit Mai dieses Jahres ist die zweite Suppenküche hier in Cabrobo in Betrieb, in der mehr oder weniger 150 Kinder zu Mittag essen. Dort engagieren sich die Mütter abwechselnd beim Kochen. In unserer Hand liegen die Leitung und die Beschaffung der Lebensmittel. Bis jetzt läuft alles sehr gut.

Unsere ambulante Versorgung der Kranken wird immer mehr, weil die medizinische Versorgung der Armen, wenn überhaupt, hier sehr mangelhaft ist. Unser pastoraler und caritativer Einsatz müssen Hand in Hand gehen, und so schaffen wir eine Basis, durch die, besonders die einfachen Menschen, mehr Hoffnung und Seinswürde bekommen. Die Armut ist ja nicht nur eine materielle, sondern auch eine geistige und seelische Not.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen allen nochmals unseren sehr herzlichen Dank sagen für alle Unterstützung in der vergangenen, fast 15-jährigen Missionstätigkeit, in der Sie uns immer wieder geholfen, erfreut und vieles ermöglicht haben. Wir haben allen Grund zu großer Dankbarkeit.

Nun will ich diesen Brief beschließen mit dem Wunsch für Sie alle, dass Sie ein gnadenreiches, friedvolles und frohes Weihnachtsfest verleben und mit Zuversicht und Freude das Neue Jahr 2005 beginnen können.

Im Gebet und guten Gedanken mit Ihnen allen, besonders in dieser festlichen Zeit verbunden, grüße ich Sie, auch im Namen all unserer Schwestern und unserer Postulantinnen hier in Brasilien,

Ihre Sr. M. Isabel Altmeppen

Brasilien, den 11. Februar 2004

Dankeschön für die Spenden in der Salvator-Kirche für die Kaffee-Aktion

Sehr geehrter Herr Pfarrer Lau! Liebe Gemeinde Salvator!

Zunächst sehr herzlichen Dank für Ihre erneute Spende von 773,06 Euro vom 30. Dezember 2003 für unsere missionarisch-sozialen Arbeiten hier in Brasilien. Wir freuen uns sehr darüber.
Nach gemeinsamen Überlegungen sind wir dazu gekommen, diese Spende überwiegend für unser jetzt endlich eröffnetes Kinderheim in Fortaleza zu gebrauchen. Seit dem 1. Februar 2004 können wir nun Kinder aufnehmen. Wir haben Kinder verschiedenen Alters, Jungen und Mädchen. Wie vorgesehen werden bis zu 30 bei uns ein neues Zuhause finden. Wir haben zwar Betten und das Notwendigste für die Kinder, aber ansonsten fehlt noch sehr viel in der kindgerechten Einrichtung. Auch müssen wir die gesamten Unterhaltskosten inclusive Schulmaterial etc. selbst aufbringen. Deshalb ist dieses zur Zeit das dringlichste Projekt.
Der Bau unserer Kindertagesstätte in Cabrobó geht langsam, aber stetig voran. Der hier ungewöhnlich selten starke Regen behindert die Baumaßnahmen sehr und macht auch viele Familien obdachlos. Auf der anderen Seite ist der Regen für die Landwirtschaft sehr notwendig, aber die Menschen sind hier in keiner Weise auf Wolkenbrüche, wie es hier passiert, eingerichtet.
Nochmals möchte ich Ihnen, Herr Pfarrer Lau, Ihrer Gemeinde und allen, die zu dieser Spende beitrugen, auch im Namen meiner Mitschwestern sehr herzlich danken, für Ihre große Hilfe, womit Sie uns immer wieder die Möglichkeit geben, den Notleidenden in unserer Umgebung hier in Brasilien, jetzt besonders den Kindern zu helfen.
Für heute Ihnen und der Gemeinde frohe, dankbare Grüße. Wir wünschen Ihnen allen alles Gute, für Ihre vielfältigen Aufgaben Gottes Schutz und Beistand.

In Gebetsverbundenheit Ihre Sr. M. Isabel Altmeppen

(Anm. d. Redaktion: Im Jahr 2003 wurden in den monatlichen Türkollekten für die Kaffee-Aktion insgesamt 2.147,- Euro gesammelt.)

Dezember 1999

Die Kaffee-Aktion in Salvator hat langjährige Tradition. Im Rahmen dieser Aktion werden soziale Hilfsprojekte in Entwicklungsländern unterstützt; Projekte die sich in einem Zeitraum von 3-5 Jahren umsetzen lassen.

Es geht darum, einmal monatlich eine entsprechende Kirchtürsammlung mit 1,00 Euro für jedes Pfund Kaffee zu unterstützen, das Sie privat im Haushalt verbrauchen.

Der Pfarrverbandsrat hat im Rahmen unserer traditionellen Kaffee-Aktion ab dem Jahr 2000 ein Projekt in Cabrobó, Brasilien ausgewählt.

U. a. arbeiten dort die Schwestern von der Hl. Elisabeth, die unsere Spenden für den Aufbau eines Küchenhauses mit Herd, Töpfen und anderen zugehörigen Gegenständen verwenden möchten.Die Küche wird für 9-10jährige Kinder armer Familien oder auch für allein stehende Straßenkinder benötigt, denen einmal täglich eine warme und nährstoffreiche Mahlzeit angeboten wird. Die Zutaten zur Mahlzeit werden mit. unseren Spenden auch mitfinanziert. Täglich kommen 50 und mehr Kinder, um zu essen und sich über Gott und die Welt zu unterhalten.

Der Pfarrverbandsrat bittet Sie, die Kaffee-Aktion weiterhin tatkräftig zu unterstützen.
Die Sammelergebnisse des jeweils vergangenen Jahres können Sie den "Statistischen Angaben" der Februar-Ausgabe unseres Pfarrblattes entnehmen.

Horst Bienert
(für den Pfarrverbandsrat)